LMTP Zustellung und virtual_alias_maps

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LMTP Zustellung und virtual_alias_maps

Wiethoff, Helge-2
Hallo zusammen,

ich habe ein Verständnisproblem mit der Zustellung von einem MX-Relay via LMTP zu einem Dovecot/Postfix-Server.
Das Thema wurde bereits mehrfach diskutiert ([1],[2]) und doch habe ich ein Verständnisproblem...

Im Postfix-Kapitel von Peers Dovecot-Buch ist der Tenor, Postfix auf dem Dovecot/IMAP-Server möglichst aus dem Spiel zu lassen und Mails von einem MX-Relay direkt über LMTP an Dovecot zu übergeben (relay_domains: lmtp:[mail.stud.thga.de]).
Damit die dynamische Adressverifizierung dann noch funktioniert, müssen die Aliase zu den Mailboxen (virtual_alias_maps) dem MX-Relay bekannt sein (wird auch im Buch erwähnt :)).

Mein Verständnisproblem: Warum ist das, bis auf Performance-Gründe, wünschenswert? Wenn ich meine Aliase auf dem Dovecot-Server in einer SQL-Datenbank (zB über postfixadmin) pflege, muss ich dem MX-Relay Zugriff auf die Daten geben (direkter SQL-Zugriff, Cronjob, whatever).

Mit einer SMTP-Zustellung habe ich zwar einen "Postfix-Durchlauferhitzer" (der dann virtual_alias_maps kennt) aber trenne beide Systeme (sauber?) auf. Oder nicht?


Viele Grüße aus Bochum,
Helge

PS: Auch wenn dieses Thema im Zusammenhang mit Dovecot aufkam, habe ich mich für diese Liste entschieden, weil es mehr nach Postfix klingt :)

[1] http://www.dovecot-buch.de/mailingliste/lmtp-und-relay_domains/
[2] https://listen.jpberlin.de/pipermail/dovecot/2016-May/001064.html

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Re: LMTP Zustellung und virtual_alias_maps

Alex JOST
Am 09.08.2016 um 11:37 schrieb Wiethoff, Helge:

> Hallo zusammen,
>
> ich habe ein Verständnisproblem mit der Zustellung von einem MX-Relay via LMTP zu einem Dovecot/Postfix-Server.
> Das Thema wurde bereits mehrfach diskutiert ([1],[2]) und doch habe ich ein Verständnisproblem...
>
> Im Postfix-Kapitel von Peers Dovecot-Buch ist der Tenor, Postfix auf dem Dovecot/IMAP-Server möglichst aus dem Spiel zu lassen und Mails von einem MX-Relay direkt über LMTP an Dovecot zu übergeben (relay_domains: lmtp:[mail.stud.thga.de]).
> Damit die dynamische Adressverifizierung dann noch funktioniert, müssen die Aliase zu den Mailboxen (virtual_alias_maps) dem MX-Relay bekannt sein (wird auch im Buch erwähnt :)).
>
> Mein Verständnisproblem: Warum ist das, bis auf Performance-Gründe, wünschenswert? Wenn ich meine Aliase auf dem Dovecot-Server in einer SQL-Datenbank (zB über postfixadmin) pflege, muss ich dem MX-Relay Zugriff auf die Daten geben (direkter SQL-Zugriff, Cronjob, whatever).
>
> Mit einer SMTP-Zustellung habe ich zwar einen "Postfix-Durchlauferhitzer" (der dann virtual_alias_maps kennt) aber trenne beide Systeme (sauber?) auf. Oder nicht?

Genau :)
Die Frage ist einfach was für Dich die bessere Lösung ist.

--
Alex JOST